Aktuelles

Kurs zur Innenentwicklung in der Ortsplanung

Die Siedlungsentwicklung nach innen ist der neue Trend in der Ortsplanung. Was heisst dies aber ganz konkret in der Umsetzung für die einzelne Gemeinde?

Am 23. November 2017 bringt ein Tageskurs hier Licht ins Dunkel und zeigt auf, wie die Aktivierung der vorhandenen Innenentwicklungspotentiale angegangen und in die bestehenden Planungsaufgaben eingebettet werden kann. Anmeldeschluss ist am 27. Oktober 2017. Die Durchführung ist gesichert, es hat noch einige freie Plätze.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Kurs sowie die Online-Anmeldung.

 

Kurs zum Einstieg ins Bausekretariat

Der Tageskurs "Mitarbeit im Bausekretariat" vom 15. November 2017 erleichtert den Einstieg in eine Aufgabe auf der Bauverwaltung. Die Teilnehmenden erhalten eine Übersicht über das bernische Bau- und Planungsrecht und die wichtigsten Grundlagen und Begriffe im Baubewilligungsverfahren. Sie können die Bewilligungspflicht von Bauvorhaben beurteilnd und das Baugesuch einer ersten formellen Prüfung unterziehen.

Der Kurs vermittelt viele Tipps und Tricks aus der Praxis und bietet auch Raum für einen Erfahrungsaustausch unter der Teilnehmenden.

Anmeldeschluss ist am 20. Oktober 20127. Die Durchführung ist gesichert, es hat noch einige freie Plätze. Hier finden Sie weitere Angaben sowie das Anmeldeformular.

Umsetzungsbeispiel Imagekampagne

Die Gemeinde Heimberg hat die Imagekampagne "Attraktive Arbeitgeberin Gemeinde" direkt in der Rubrik "Offene Stellen" auf der gemeindeeigenen Homepage eingebunden. Interessierte Stellensuchende gelangen so auf die Stellenbörse der bernischen Gemeinden, auch wenn die Gemeinde selber im entsprechenden Zeitpunkt keine offene Stelle anzubieten hat.

Dieses Beispiel zeigt exemplarisch, dass mit vielen kleinen Beiträgen in jedem einzelnen Dorf gemeinsam eine Stärkung der ganzen Branche möglich ist. Der Wettbewerb mit anderen Branchen im Kampf um die besten Fachkräfte wird aufgrund der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen. Es ist wichtig, dass sich die bernischen Gemeinden bereits heute gemeinsam auf den Weg machen.

Wir freuen uns auch weiterhin über jedes innovative und kreative Beispiele zur Umsetzung der Imagekampagne!

Nachhaltige Entwicklung (NE) bei der öffentlichen Beschaffung

Das Amt für Umweltkoordination und Energie (AUE) organisiert am 29. November 2017 einen Erfahrungsaustausch zum Thema "Nachhaltige Entwicklung bei der öffentlichen Beschaffung".

Die öffentliche Hand gibt jährlich rund CHF 40 Milliarden für öffentliche Beschaffungen aus. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung haben diese Beschaffungen auch grosses Potential zur Förderung von umwelt- und sozialverträglich hergestellten Produkten. Am Anlass erfahren die Gemeinden, wie sie im Bereich der öffentlichen Beschaffungen einen Beitrag an die Nachhaltige Entwicklung leisten können.

Der Anlass richtet sich an Exekutivmitglieder und Verwaltungskader der bernischen Gemeinden. Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Anmeldeformular.

 

Umsetzungsbeispiel Imagekampagne

Die Gemeinde Schwarzenburg nimmt die laufende Imagekamapgne "Attraktive Arbeitgeberin Gemeinde" zum Anlass für einen Beitrag in der Dorfzeitung in Sachen Nachwuchsförderung und Lernendenausbildung. Am Beispiel der eigenen vier Lernenden wird dieses "Sprungbrett ins Berufsleben" beleuchtet und auch kurz die Karrieremöglichkeiten auf einer Gemeinde aufgezeigt. Hier finden Sie den ganzen Beitrag aus der aktuellen Ausgabe des "Schwarzeburger".

Wir freuen uns über dieses gelungene Beispiel, wie unsere Kampagne im einzelnen Dorf auch in redaktioneller Art und Weise aufgegriffen werden kann und damit aktiv dazu beiträgt, unser Anliegen im ganzen Kanton zu verbreiten.

Gerne dürfen uns auch weitere innovative und kreative Beispiele in Wort und Bild übermittelt werden!


 

Prüfungsausschreibungen

Anmeldeschluss für die Prüfungen des gegenwärtig laufenden Fachausweislehrgangs (FAG) und des Führungssemesters ist am 24. November 2017, derjenige für die Diplomlehrgänge am 27. Oktober 2017. Die Absolventinnen und Absolventen werden direkt orientiert und die Ausschreibung erfolgt reglementgemäss auch im Amtsblatt des Kantons Bern sowie zusätzlich auf der Homepage des bwd Bern. 
 

Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes

Die Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes per 1. Januar 2018 bedeutet für das Gemeinwesen insbesondere folgende Änderungen:

  • Gemeinwesen werden nur dann obligatorisch MWST-pflichtig, wenn sie im In- und Ausland mehr als CHF 100'000 Umsatz pro Jahr aus steuerbaren Leistungen an Nichtgemeinwesen erzielen. Die nach aktueller Gesetzgebung gültigere, tiefere Limite von CHF 25'000 wird aufgehoben. Massgebend für die Bestimmung des Umsatzes ist die HRM2-Funktion gemäss kantonalem Kontenrahmen (Art. 12 Abs. 3 MWSTG)
  • Neu sind auch Leistungen zwischen Gesellschaften, an denen nur Gemeinwesen beteiligt sind und den beteiligten Gemeinwesen von der MWST ausgenommen. Im Einzelfall muss eine Löschung oder freiwillige Aufrechterhaltung der MWST-Registrierung detailliert geprüft werden. Wie sinnvoll und finanziell vorteilhaft dies sein könnte, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Gleiches gilt für Leistungen zwischen Anstalten und Stiftungen, die ausschliesslich von Gemeinwesen gegründet wurden und den an der Gründung beteiligten Gemeinwesen (Art. 21 Abs. 2 Ziff. 28 MWSTG)
  • Neu ist auch das Zurverfügungstellen von Personal durch Gemeinwesen an andere Gemeinwesen von der MWST ausgenommen (Art. 21 Abs. Ziff. 28  MWSTG).
  • Bezugssteuer für unbewegliche Gegenstände im Inland von mehr als CHF 10'000 pro Kalenderjahr, welche nicht der Einfuhrsteuer (Zoll) unterliegt, sind durch den Leistungsempfänger (Gemeinde) zu deklarieren. Der Leistungserbringer hat Sitz im Ausland. Beispiel: Malerarbeiten für abrechnungspflichtige Funktion (Art. 45 MWSTG).
  • Fiktiver Vorsteuerabzug bei individualisierbarem beweglichem Gegenstand. Beispiel: Gemeinde kauft Fahrzeug einer Privatperson (nicht MWST-pflichtig) für den pflichtigen Bereich Abwasser (Art. 28a MWSTG).

Keine Änderungen ergeben sich durch die Teilrevision beim Vorsteuerabzug und bei der Vorsteuerabzugskürzung.

Die revidierte MWST-Verordnung ist nach wie in Bearbeitung. Wir empfehlen deshalb, diesen Link periodisch zu konsultieren und die entsprechenden Informationen zu berücksichtigen. Die vollständig überarbeiteten Publikationen der ESTV werden erst im Laufe des Jahres 2018 zur Verfügung stehen. Beachten Sie bitte auch das PDF mit der "Übersicht über die wichtigsten Änderungen des teilrevidierten MWSTG ab 1.1.2018 am Schluss der ESTV-Seite. 

Wird die Bundesvorlage AHV 2020 bei der Abstimmung vom 24. September 2017 abgelehnt, sinkt der MWST-Satz per 1. Januar 2018 um 0,3 %.

Aktuelle Publikation in der BVR

In der aktuellen Ausgabe der Bernischen Verwaltungsrechtsprechung BVR ist eine Abhandlung von Michael Pflüger, Fürsprecher Büro Ad!vocate, zur Mehrwertabgabe gestützt auf das revidierte Baugesetz zu finden.

Dank dem grosszügigen Entgegenkommen der BVR dürfen wir den Beitrag mit dem Titel „Die Mehrwertabgabe nach Art. 142 ff des revidierten Baugesetzes – Streiflichter auf eine Baustelle“ hier zum Download zur Verfügung stellen.

Die „Bernische Verwaltungsrechtsprechung“ ist eine wertvolle Informationsquelle im Rechtsalltag. Sie erscheint einmal monatlich und publiziert eine Vielzahl an Entscheiden und Abhandlungen mit hoher Relevanz für die bernischen Gemeinden in Themenbereichen wie Bau und Planung, Gebühren, Einbürgerung, Volksschule, kommunale Wahl- und Abstimmungssachen und vieles mehr. Das Jahresabonnement kostet CHF 172.00 (mit eBVR) – der Zugriff durch interessierte Mitarbeitende der Gemeinden ist zahlenmässig unbeschränkt.

Newsletter August

Anfangs August ist der neuste Newsletter verschickt worden. Hier können Sie sich registrieren, wenn Sie diesen künftig - viermal jährlich - zugestellt bekommen möchten. Der nächste Newsletterversand erfolgt im November 2017.

Aktualisierung des Pfuschi-Ordners

Das Nachschlagewerk "Grundwissen Gemeinden" (kurz auch Pfuschi-Ordner genannt) ist per Juli 2017 aktualisiert worden. Das Kapitel Bau- und Planungsrecht hat insbesondere aufgrund der kantonalen Baugesetzrevision verschiedene Änderungen erfahren.

Der Hinweis auf jeweils letztgültige Version ist in der Kopfzeile des entsprechenden Kapitels zu finden (ev. Browserverlauf löschen um neuste Version herunterladen zu können).

Hier finden Sie den Link zum aktuellen Pfuschi-Ordner.


 

Newsletter (BAZ-Blitz)

Der neue BAZ-Blitz ist aufgeschaltet.

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Aktuelle Chronik des VBSS

Am 20. Oktober 2017 feiert der VBSS sein 75-jähriges Jubiläum. Die Feierlichkeiten finden in Bern statt. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten zu diesem Anlass ist auch die VBSS-Chronik überarbeitet und aktualisiert worden. Die ersten Aufzeichnungen stammen aus der Zeit des 2. Weltkriegs. Die Chronik beschränkt sich nicht nur auf das Verbandsgeschehen sondern erwähnt auch einige Entwicklungen und grundlegenden Veränderungen im Steuerwesen in den letzten 75 Jahren.
 

Reorganisation der Berufsbildungskommission der bernischen Gemeinden (BAKO)

Mit einer vom VBG-Vorstand abgesegneten Revision des BAKO-Reglements ist die bisherige Organisation per  1. Januar 2017 angepasst worden. Die massgeblichste Änderung ist eine Verschlankung der BAKO, die bisher durch Vertreter der verschiedenen Kommunalverbände bestückt worden ist. Neu erfolgt die Wahl der Mitglieder durch den VBG-Vorstand und stützt dabei vor allem auf fachliche Gesichtspunkte ab (direkter Bezug zur Lernendenbildung als Berufsbildner/in, üK-Leiter/in, Fachreferent/in oder als Prüfungsexperte/in) sowie eine möglichst gute regionale Verteilung. Weiter wurde die Revision dazu genutzt, verschiedene Begrifflichkeiten und Formulierungen an die heute geltende Praxis anzugleichen. So wird neu durchgängig von Geschäftsstelle BAKO und nicht mehr von Fachstelle gesprochen. Die Prüfungsorganisation entfällt im Reglement, da diese auf Stufe Bundesrecht abschliessend geregelt ist. Ausserdem werden die regionalen Ausbildungsorganisationen (Regionen) aus der reglementarischen Pflicht zur Mitwirkung entbunden, da es Regionen gibt, die über keine Ausbildungsorganisation mehr verfügen. Die noch aktiven Regionen können sich aber weiterhin im bisherigen Umfang einbringen.

Gestützt auf die erfolgten Neuwahlen präsentiert sich die BAKO per 1. Januar 2017 wie folgt: 
  • Reto Pfahrer, AHV-Zweigstellenleiter Thun (bisher, neuer Präsident)
  • Martin Bieri, Geschäftsleiter Kirchlindach (bisher)
  • Monika Gerber, Geschäftsführerin BGK (bisher)
  • Beat Läderach, Gemeindeverwalter Kallnach (neu)
  • Elisabeth Lottaz, Berufsbildnerin Köniz (neu)
 
Von Amtes wegen gehören der BAKO ausserdem an:
  • Brigitte Schweizer, Leiterin der Geschäftsstelle BAKO
  • ein/e Vertreter/in des Mittelschul- und Berufsbildungsamts des Kantons Bern (ohne Stimmrecht)